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„Rechtsverdreht“ – Anti-Rechts-Broschüre genauer betrachtet (Teil 1) |
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Im Mai 2008 gaben die Kreise Pinneberg und Dithmarschen die kleine Broschüre „Rechtsverdreht“ heraus, die vorrangig für die Hand von Jugendlichen vorgesehen ist. Zu dem der Broschüre beigefügten Tonträger mit seinen mehr als fragwürdigen Inhalten haben wir uns ja bereits geäußert („Deutschfeindliche Hetze in der Schule“, 3.4.2010), nun nehmen wir uns in einem zweiteiligen Bericht dem eigentlichen Inhalt des Anti-Rechts-Heftchens an.
Gleich zu Beginn steht die Frage: „Noch eine Broschüre gegen rechts? Muß das sein?“ Wir sagen entschieden NEIN! Doch die Herausgeber sind offensichtlich anderer Meinung, denn „rechte Rattenfänger haben Jugendliche und auch Kinder im Visier“. Liebe Redakteure Köhler und Manzke, Rattenfänger fangen Ratten! Wollen Sie unsere deutschen Kinder und Jugendlichen somit etwa als Ratten bezeichnen? Ein unentschuldbarer Fauxpas gleich auf der ersten Textseite ... Was kann man da schon noch erwarten?
Doch wie grausam die „rechten Rattenfänger“ sind, wird noch im gleichen Absatz deutlich: „Glaubt man Reportagen aus dem Osten, sorgen sie in einigen Stadtteilen auch für das warme Mittagessen.“ Eine Frage an die Redakteure: Ist ein warmes Mittagessen in Ihrer Welt etwas Schlechtes? Schon bedauerlich, wenn einem eine solche Fürsorge für die Jugend negativ ausgelegt wird.
Weiterhin wird den rechtsgesinnten Deutschen vorgeworfen, sich der Jugendpolitik anzunehmen, um den Zuschußkürzungen für sowie Schließungen von Jugendeinrichtungen entgegenzuwirken. Heutzutage läßt man Kinder und Jugendliche wohl lieber auf der Straße rumgammeln, denn nur so kann man deren Frustration erreichen und sie später auch zu fremdeigentumsverachtenden und gewaltbereiten Randalierern und Polizisten-Schlägern formen.
Auf zwei Seiten nimmt man sich der Frage an: „Was ist denn eigentlich rechts(extrem)?“ Die Jugendschützer Köhler und Manzke ‚übersetzen’ die Erklärung des Verfassungsschutzes: „Solange politische Forderungen oder Meinungsäußerungen, so ‚abgedreht’ sie auch sein mögen, mit den Grundregeln der Verfassung vereinbar sind, haben sie ihren Platz.“ Mit dem folgenden Zitat aus einem Nachrichtentext einer NPD-Netzseite soll dann auch sogleich unter Beweis gestellt werden, daß die Partei gegen das „freiheitlich demokratische Grundprinzip“ steht: „Man muß aber keine Schulung der Nationaldemokraten besucht haben, um zwischen Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit unterscheiden zu können, dafür reicht das gesunde Volksempfinden aus. ... Ein türkische Salami wird auch dann kein Deutschländerwürstchen, wenn sie vier Wochen im deutschen Kühlschrank liegt. ...“
Das ist also der Beweis dafür, daß die NPD gegen das freiheitlich demokratische Grundprinzip stehen? Warum? Weil man in der NPD logisch denkt? Na gut, dann mal nachgefragt: Kann denn eine türkische Salami nach vier Wochen im deutschen Kühlschrank ein Deutschländerwürstchen werden? Nein, und erst recht nicht, wenn sie unter allen Umständen eine türkische Salami bleiben will und dazu ein paar weitere türkische Würste und Dönerspieße einlädt, um die Deutschländerwürstchen aus dem heimischen Kühlschrank zu verdrängen.
Ganze vier Seiten widmet man sich seitens der Jugendschützer-Redaktion dann der sogenannten „Horror-Vision (...) Deutschland ist braun. Fünf Jahre nach der Machtergreifung von 2010“. Einzelne Auszüge aus dieser durchaus interessanten Zukunftsversion folgen gleich noch, doch sei vorweg festgehalten, daß die Jugendlichen, die sich diese Broschüre durchlesen sollen, natürlich dahingehend beeinflußt werden, daß ihnen diese Vision komplett zu mißfallen hat. Mit rhetorischen Fragen und die freie Meinung einschränkenden Sätzen wie „Kannst Du Dir ein solches Leben vorstellen? (...) kein Fastfood, keine Burger, keine Pizza, kein Gyros, keine Döner (...) Statt Lara Croft gibt es Laura Krüger, die sich durch das Braunkohlegebiet schlägt. (...) Ob Dir diese Zukunftsvision gefällt, mußt Du selbst entscheiden, wir hoffen nicht“.
Nun ein paar Auszüge aus der „Horror-Vision“ und dem Leben von Lisa, Siggi und Markward im Jahre 2017: „(...) Kurz vor der Klassentür treffen sie auf Mehmet. Der begnadete Fußballer ist mit seinen beiden Brüdern und den Kraijinic-Schwestern der letzte Ausländer in der Stadt. Bis zum letzten Schuljahr war er auch in der 10a, dann mußte er wegen des Rücksiedlungsgesetzes (RSG) von 2012 die Schule verlassen. Das RSG setzt sich für die humane Rückführung der Ausländer in ihre Heimat ein. (...) Lorenz Kleiber unterrichtet Geschichte. Er nickt den Nachzüglern zu und redet weiter: ‚Kein deutsches Paar soll von seinem Kinderwunsch Abstand nehmen müssen, weil die Finanz- und Wohnraumsituation dies nicht zulassen. Familie und Ehe sind schützenswerte und wichtige Formen des Zusammenlebens! Wichtig ist aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.’ (...) Um 14 Uhr strömen alle Schüler in die Arena. Seit Einführung der Ganztagsschule steht der Nachmittag ganz im Zeichen des Sports. Buscher, der neue Direktor, legt viel Wert auf Körperertüchtigung. (...) Unmöglich findet Siggi (...) das Verhalten der Mädels aus der 9.Klasse. ‚Matratzen’, so ihr wenig schmeichelhafter Spitzname bei der großen Mehrheit der Schüler, steht für sexuelle Freizügigkeit. Siggi könnte kotzen, wenn er sich vorstellte, wie die Mädels sich an die Jungs ranschmeißen – keine Ehre und einfach nur dreckig. (...) Durch AIDS, Syphilis und all diese anderen Seuchen, die die Ausländer nach Deutschland gebracht haben, müssen deutsche Männer besonders vorsichtig sein. Treue – so lautet das Zauberwort. (...)
Horrorvision? Nein, eine Horrorvision nach der nächsten Bundestagswahl sähe ganz anders aus – nämlich weiterhin mit diesen Systemparteien und ihrem Multi-Kulti-Globalisierungswahn! Das ist Horror!
In einem zweiten Teil zum Thema „Rechtsverdreht“ nehmen wir uns dann der weiteren Seiten der fragwürdigen Broschüre an, dann geht es z.B. um rechte 'Codes', rechte Kleidung und Verhaltenstips.
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| Josephine G. |
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